BiogasRepowering by BIGATEC Mehr Leistung durch Innovation
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Verdauungsförderung gefällig?

Um eine Verbesserung des Gärprozesses zu erzielen, kann es hilfreich sein, dem Fermentationsprozess Spurenelemente beizumischen. Bei Biogasanlagen, die mit einem hohen Gülleanteil betrieben werden, ist dieses Problem der Spurenelementunterversorgung eher unbekannt, da die eingesetzte Gülle über Spurenelemente aus der vorgeschalteten Tierfütterung verfügt. Bei Anlagen mit geringem Gülleeinsatz ist allerdings teilweise ein Abfall der Biogasproduktion zu erkennen, ohne dass es besondere Gründe dafür geben würde.

Vortrag Bioreact November 2010

Spurenelemente

Die Zugabe von Spurenelementen in der Biogasanlage sollte individuell und auf Grundlage von Fermenteranalysen erfolgen, u.a. weil eine zu hohe Dosierung neben den unnötigen Kosten auch eine gegenteilige Wirkung, nämlich eine Hemmung der Gasproduktion, zur Folge haben kann. Es liegen inzwischen Studien vor, die auf Basis von Untersuchungen in Feldversuchen erstellt worden sind, so dass für einige Spurenelemente Aussagen zu Ihren Grenzwerten, d. h. zu ihren Mindest- und Höchstgehalten im Gärsubstrat gemacht werden können.

Enzyme

Eine weitere Möglichkeit auf die Fermenterbiologie Einfluss zu nehmen, ist der Einsatz von Enzymen. Diese wirken als Biokatalysatoren, d. h. sie können die chemischen Reaktionen im Vergärungsprozess und damit die Gasbildung der Substrate beschleunigen. Die Zugabe von bestimmten Enzymen kann demnach bei der Fütterung von Substraten mit hohem Ligninanteil, wie z. B. Pferdemist interessant sein. Man sollte sich vor dem Kauf von Spurenelementen und Enzymen jedoch darüber im Klaren sein, dass diese lediglich dazu beitragen können die Fermenter-/Nachgärerbiologie zu stabilisieren oder zu optimieren und das vorhandene Gasbildungspotential der Substrate auszuschöpfen. Eine sehr große Zunahme der Gasbildung nach Zugabe von Spurenelementen oder Enzymen wird oft darin begründet sein, dass vorher eine durch Mangelerscheinungen ungenügende Gasproduktion vorlag. Die mögliche spezifische Gasausbeute der jeweiligen Substrate kann dadurch jedoch nicht erhöht werden.

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