BiogasRepowering by BIGATEC Mehr Leistung durch Innovation
BiogasRepowering by BIGATECMehr Leistung durch Innovation

LEISTUNGSSTEIGERUNG - Direkt in die Vollen: hoher Invest = hohe RENDITE

BHKW-Erweiterung oder BHKW-Austausch mit Leistungserhöhung


Die Biogasanlage läuft auf vollen Touren, die Erlöse können sich sehen lassen, der Wunsch nach MEHR ist da. Dann sollten Sie über eine Erweiterung der BHKW-Leistung nachdenken. Das gleiche gilt auch dann, wenn ein älteres BHKW betrieben wird, das nach Jahren überholungspflichtig ist und bei dem die Entscheidung ansteht – alt und überholen lassen oder durch neu, leistungsstärker und effizienter ersetzen.

Der Zubau eines weiteren BHKW, oder der Austausch gegen ein wesentlich leistungsstärkeres Modul, ist vermutlich die größte Repoweringmaßnahme, die durchgeführt werden kann, die aber auf der Erlösseite auch die spürbarsten Auswirkungen mitbringt.

Die beiden oben dargestellten Bilder zeigen den Austausch des an der Halle aufgestellten BHKW. Ausgetauscht wurde ein BHKW mit 250 kWel Leistung gegen ein modernes BHKW mit 400 kWel Leistung. Gleichzeitig wurde eine Gastrocknung und Gasreinigung installiert, um den Luftreinhaltebonus beantragen zu können. 

Mit einer solchen Maßnahme wird die Leistung der Biogasanlage wesentlich gesteigert, sie zieht aber auch Folgen mit sich, die bedacht werden müssen:

Eine Steigerung der BHKW Leistung ist eine komplexe Angelegenheit!

Wir unterstützen Sie in Ihren Planungen! Rufen Sie uns an! Wir erarbeiten mit Ihnen zusammen sinnvolle Konzepte, die Ihren Zielen entsprechen. Kontakt.


Welche Folgen die Leistungssteigerung mit sich bringt, und welche Auswirkungen das auf Ihren Anlagenbetrieb haben kann, finden Sie hier:

 

Erhöhung des Substrateinsatzes –> mehr Biogas -> mehr Strom -> mehr Umsatz

 

hört sich gut an, ABER...

Frage: Ist das bestehende Fahrsilo ausreichend groß?


Nein?

 

Dann sollte eine Erweiterung des Fahrsilos erfolgen.

 

Wir beraten Sie gerne in Fragen der Technik, Auslegung und Umsetzung.


Höherer Substrateinsatz -> Höheres Faulraumvolumen erforderlich

 

Frage: Sind die Verweilzeit und das Faulraumvolumen des Fermenters/Nachgärers ausreichend groß?

Bei einer Substratplanung mit überwiegender Silomaisfütterung liegt die erforderliche Verweilzeit von Silomais bei ca. 70 bis 80 Tagen im Fermentationssystem. Ein Fermentationssystem mit einer Faulraumbelastung von mehr als 5 kg/m³*d zu betreiben ist heute durchaus üblich. Hier sind allerdings Fachkenntnisse (Betreiber-Know-How) und die kontinuierliche Überwachung der BGA gefragt.

Falls das Faulraumvolumen nicht groß genug ist, dann benötigen Sie einen zusätzlichen Gärbehälter, oder alternativ  eine vorgeschaltete Hydrolysestufe (näheres dazu finden Sie. hier).

Höherer Gärrestanfall ->Erhöhung des Lagerraumbedarfs

Frage: Reicht das Lagervolumen aus?

Der Einsatz von mehr Substrat führt zwangsläufig zu einem höheren Anfall von Gärrest. Kann das erforderliche Lagervolumen dennoch nachgewiesen werden, oder ist ein Neubau erforderlich? Sind ggf. umliegende Betriebe bereit, vorhandenes, nicht genutztes Lager zu verpachten?

Falls nicht, dann ist die Errichtung eines zusätzlichen Gärrestlagers erforerlich.

Höherer Gärrestanfall ->Erhöhung der Nährstofffrachten

 

Fragen: Reichen die vorhandenen Flächen aus? Kann der Gärrest an umliegende Betriebe oder an die Substratlieferanten als Dünger abgegeben werden?

 

Nein, dann ist die Organisation von Abnahme- oder Flächenpachtverträgen, oder einem Abgabevertrag mit einer Nährstoffbörse (Güllebörse) notwendig.

Zwei grundsätzliche Fragen, die Sie sich bzgl. der Modernisierung des BHKW stellen sollten:

1. Tausche ich das bestehende BHKW gegen eine neues aus oder installiere ich ein zweites BHKW?

Dieser Punkt kann nur individuell nach Ihren Vorstellungen und Gegebenheiten der Anlage beantwortet werden. Bei beiden Varianten ist hinsichtlich der Vergütung die Frage des Inbetriebnahmejahres des neuen, bzw. ergänzten BHKW zu klären. Je nach Auslegung der Anlagenkonstellation und des/der Inbetriebnahmejahre(s) ergeben sich zusätzlich zu unterschiedlichen Vergütungen ggf. auch noch unterschiedliche Anforderungen an die Anlagentechnik (z.B. 150 Tage Verweilzeit im gasdichten Raumgemäß EEG 2012). Dieser außerordentlich wichtige Punkt kann mit dem Netzbetreiber oder einem Fachjuristen geklärt werden. Eine 100%ige Sicherheit bzgl. der Festlegung des Inbetriebnahmejahres gibt es in vielen Fällen jedoch nicht, weswegen bei diesem Thema große Vorsicht geboten ist!

2. Überschreite ich nach einer Änderung an der Biogasanlage ggf. Schwellenwerte im Genehmigungsrecht? So könnte z.B. eine Biogasanlage durch eine erhöhte Biogasproduktion aus der Zuständigkeit des Baurechtes in die Zuständigkeit des Bundesimmissionsschutzrechtes (BImSchG) fallen.

Die Schwellenwerte der relevanten 4. BImSchV, ab wann eine Biogasanlage vom Baurecht ins BImSch-Recht fällt, wurden zuletzt am 02. Mai 2013 geändert. Eine Biogasanlage mit einer Jahresproduktion von mehr als 1,2 Mio. Nm³ Biogas ist BImSch-pflichtig, wird weniger Biogas erzeugt, so fällt die BGA nur unter das BauGB.

Weitere Infos zum Thema Genehmigung und Anforderungen der Behörden finden Sie hier.

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